2010 03 15 bonn
Aus SocialBar
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1. Socialbar Bonn
Montag, 15. März 2010, 18:00 Uhr Ort: Deutsche Welle, Kurt-Schumacher-Straße 3, 53113 Bonn
Bonn – Mit mehr als 50 Teilnehmern ist am Montag, 15. März, im DW-Funkhaus die Bonner Ausgabe der "Socialbar" gestartet. Zur Premiere des Veranstaltungsformats, das Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, Nichtregierungsorganisationen, ehrenamtlichen Helfern und Politikern mit sozialer Verantwortung ein Austauschforum bieten soll, hatten Beschäftigte der DW und InWent (Internationale Weiterbildung und Entwicklung) ins Funkhaus eingeladen.
Das Konzept der Socialbar, das in mehreren Städten regional umgesetzt wird, sieht jeweils zehnminütige Präsentationen zu Best-Practice-Beispielen mit anschließender Diskussion vor. Den Anfang in Bonn machte Daniel Kraft von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Er stellte die Online-Instrumente vor, die die bpb für die Kommunikationsarbeit einsetzt. Es gehe bei der Arbeit mit Twitter, Facebook oder wer-kennt-wen.de auch darum, Erfahrungen über Aufwand und Nutzen zu sammeln. „Wir stehen am Anfang eines Lernprozesses", so Kraft. „Wir lernen, wie wir was und mit welcher Strategie angehen müssen. Wenn wir merken, etwas klappt nicht, dann sollte man auch den Mut haben, sich das einzugestehen und die Strategie zu ändern. Oder sogar das ein oder andere Projekt in dem ein oder anderen sozialen Netz wieder aufgeben.“
Das Ernährungsportal „Das ist drin“ soll Menschen dazu bringen, sich Gedanken über Inhaltsstoffe in Lebensmitteln zu machen“, sagte Gerald Neu, der im Anschluss über seine Erfahrungen mit der Online-Arbeit berichtete. Auf www.das-ist-drin.de können Nutzer Informationen über Lebensmittel eintragen – von den Zutaten bis hin zu möglichen Unverträglichkeiten. Er habe die Erfahrung gemacht, dass Lebensmittelhersteller sich davor fürchten, was Verbraucher über sie in einem Portal wie das-ist-drin.de schreiben – dies könne sich schließlich auf den Verkauf auswirken. „Was viele Unternehmen auch noch nicht verstanden haben: Ein Angebot wie dieses ist ein Kommunikationskanal – kein Werbekanal.“
Dass es hilfreich sei, Ziele zu definieren, bevor man Aktivitäten im Web 2.0 starte, auch darauf wies ein Teilnehmer der Socialbar hin. Andererseits lerne man auch kontinuierlich dazu, wenn man sich in den Social Media bewege. Eine Frage, die die Runde ebenfalls beschäftigte: Wie definiert man den Erfolg von Online-Maßnahmen und wie lässt sich dieser messen? Hierauf, das wurde deutlich, gibt es keine Standardantwort, sondern nur viele individuelle Antworten.
Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, „sich kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen“ – wie es in der Beschreibung der Socialbar heißt. Die Rückmeldung an die Organisatoren: bitte fortsetzen.
[Bearbeiten] Referenten
- Daniel Kraft, Bundeszentrale für politische Bildung, www.bpb.de, Twitter
- Gerald Neu, www.das-ist-drin.de, Twitter
[Bearbeiten] Bildergalerie
[Bearbeiten] Echo
Resonanz auf die Socialbar Bonn bei Twitter
Das Bonn Blog über die erste Socialbar Bonn
Weitere Rückmeldungen zur Premiere bitte hier eintragen - oder an bonn aed socialbar.de. Vielen Dank!
